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Warum arbeiten wir von 10 bis 16 Uhr? In Wirklichkeit viel mehr, als es scheint

2024-08-24 18:55
Warum arbeiten wir von 10 bis 16 Uhr? In Wirklichkeit viel mehr, als es scheint
Wir hören oft Kommentare wie: „Ihr arbeitet kaum!“, „Warum habt ihr so kurze Arbeitszeiten?“ oder „10 bis 16? Was ist das für ein Arbeitsplan?“
Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Die offiziellen Arbeitszeiten sind nur ein Kundenfenster. Unser tatsächlicher Arbeitstag beginnt viel früher und endet viel später.
Unser Arbeitstag beginnt um 8 Uhr
Obwohl auf der Webseite steht, dass wir von 10 bis 16 Uhr arbeiten, beginnt der Arbeitstag bei CAR-CHECK24 bereits um 8:00.
Warum?
  • Vorbereitung von Berichten
  • Durchsicht neuer Anfragen
  • Organisation der Inspektionsreihenfolge
  • Kommunikation mit Technikern
  • Prüfung von Fahrzeugen, die spät abends oder früh morgens erscheinen
Diese interne Arbeit sieht der Kunde nicht — aber ohne sie wäre ein professioneller Ablauf unmöglich.
Warum nehmen wir vor 10 Uhr keine Anrufe an?
Der Grund ist simpel: Deutsche Händler gehen vor 10 Uhr fast nie ans Telefon.
Im besten Fall erreicht man den Anrufbeantworter, im schlechtesten — gar nichts.
Deshalb beginnt unser offizielles Kontaktfenster für Kunden um 10:00:
Händler anrufen → Antwort bekommen → Fahrzeugdetails klären → Inspektion buchen.
Sonst wäre der frühe Morgen nur verlorene Zeit.
Warum „endet“ der Arbeitstag um 16 Uhr?
Auch das hat mit den Händlern zu tun:
  • Nach 16 Uhr gehen die meisten Händler nach Hause
  • Sie beantworten keine Anrufe mehr
  • Viele Büros und Lager schließen
  • Fahrzeugzugang nach 16 Uhr ist selten
Deshalb ist das entscheidende Arbeitsfenster für Kommunikation, Buchungen, Dokumente und Prüfungen 10:00–16:00.
Das ist keine Laune von uns — so funktioniert der deutsche Automarkt.
In Wirklichkeit arbeiten wir oft bis 18–19 Uhr
Auch nach den offiziellen Zeiten geht die Arbeit weiter:
  • Anträge bearbeiten
  • Prüfberichte vorbereiten
  • VINs und Dokumente kontrollieren
  • Routen für Experten planen
  • Kundenkommunikation
  • komplizierte Fälle lösen
  • neue Fahrzeuge auf dem Markt überprüfen
In Zeiten hoher Nachfrage dauert unser Arbeitstag häufig bis 18–19 Uhr.
Telefonate mit Händlern — eine eigene Qual
Jeder, der mit deutschen Händlern zu tun hatte, weiß:
  • schwer erreichbar
  • knappe, unpräzise Antworten
  • manche ignorieren Anrufe komplett
  • andere verschieben Gespräche
  • viele sind „plötzlich schon geschlossen“
Jeder erfolgreiche Anruf ist fast ein kleiner Sieg.
Jede bestätigte Inspektion — das Ergebnis dutzender Versuche.
Warum geben wir trotzdem die Zeit 10–16 Uhr an?
Damit der Kunde weiß, wann wir am effektivsten für ihn arbeiten können:
  • wenn Händler erreichbar sind
  • wenn Fragen schnell geklärt werden können
  • wenn Fahrzeugzugang möglich ist
Das ist kein verkürzter Arbeitstag —
es ist das Zeitfenster, in dem wir garantiert Ergebnisse liefern können.
Wir arbeiten viel mehr, als man denkt
Ein großer Teil unserer Arbeit ist unsichtbar.
Wir sitzen nicht „von 10 bis 16 und gehen dann nach Hause“.
Wir sind unterwegs, telefonieren, verhandeln, schreiben Berichte.
In Wirklichkeit — von 8 Uhr und oft bis 19 Uhr.
Die Arbeit mit Händlern ist ein täglicher Kampf um Geschwindigkeit, Genauigkeit und Timing — damit das richtige Auto nicht jemand anderes kauft.