Farben von Kfz-Kennzeichen: Was bedeuten sie? In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Nummernschildern für Fahrzeuge Weißes Kennzeichen mit schwarzer Schrift Standardkennzeichen
Am häufigsten verwendetes Kennzeichen für regulär zugelassene Fahrzeuge im privaten und gewerblichen Gebrauch.
Beispiel: B AB 1234
Gelbes Kennzeichen mit schwarzer Schrift Kurzzeitkennzeichen
Gültig für maximal 5 Tage.
Wird z. B. für Probefahrten, Fahrzeugüberführungen oder kurzfristige Zulassungen verwendet.
Beginnt immer mit “04” in der Nummer.
Rotes Kennzeichen mit weißer Schrift Händler- oder Überführungskennzeichen
Für Autohändler, Werkstätten oder Prüforganisationen.
Dient z. B. zu Probe-, Prüfungs- oder Überführungsfahrten.
Beginnt in der Regel mit “06”.
Grünes Kennzeichen mit schwarzer Schrift Steuerbefreite Fahrzeuge
Für Fahrzeuge, die keine Kfz-Steuer zahlen müssen, z. B.:
Landwirtschaftliche Fahrzeuge
Anhänger für bestimmte Zwecke
Gemeinnützige Organisationen
Schwarzes Kennzeichen mit gelber Schrift (historisch) Auslaufmodell
Früheres Kennzeichen für Exportfahrzeuge. Heute nicht mehr gültig, wurde durch andere Exportlösungen ersetzt.
Schwarzes Kennzeichen mit weißer Schrift (Ausfuhrkennzeichen) Export-/Zollkennzeichen
Wird für Fahrzeuge verwendet, die aus Deutschland ins Ausland ausgeführt werden.
Gültigkeit beträgt i. d. R. zwischen 15 Tagen und 1 Jahr.
Enthält ein festes Ablaufdatum auf der rechten Seite.
Saisonkennzeichen (weiß mit schwarzer Schrift + Gültigkeitszeitraum) Für bestimmte Monate im Jahr
Besonders bei Motorrädern, Cabrios oder Wohnmobilen beliebt.
Zeigt an, in welchem Zeitraum das Fahrzeug genutzt werden darf (z. B. „04–10“ für April bis Oktober).
H-Kennzeichen (für Oldtimer) Weiß mit schwarzer Schrift + „H“ am Ende
Für Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind und sich in gutem, originalgetreuem Zustand befinden.
Günstigere Steuer und bestimmte Fahrvergünstigungen (z. B. in Umweltzonen).